Anleitungen und Bedienhilfen

Hier findest du kurze Bedienhilfen für unsere Geräte: laden, lagern, sicher benutzen. Sie ersetzen nicht die Anleitung des Herstellers. Die gilt immer zuerst, vor allem bei Sicherheitshinweisen. Technische Werte wie Laufzeit, Ladezeit oder Leistung stehen auf der jeweiligen Produktseite und in der Anleitung.

Vor dem ersten Einsatz · Kurbelradio · Lampen · Powerbank · Powerstation · Gaskocher · Wasser

Vor dem ersten Einsatz

  1. Anleitung lesen: einmal in Ruhe, solange alles normal ist.
  2. Voll laden: Geräte mit Akku vor dem ersten Einsatz vollständig laden.
  3. Einmal ausprobieren: Licht an, Radio an, Handy anschließen. So weißt du später, wie alles geht.
  4. Fester Platz: trocken, griffbereit und immer am selben Ort, nicht in praller Sonne und nicht direkt an der Heizung. Alle im Haushalt sollten den Platz kennen.
  5. Regelmäßig nachladen: Akkus entladen sich auch im Schrank langsam. Wie oft du nachladen solltest, steht in der Anleitung. Ein fester Termin hilft, zum Beispiel die Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst.

Kurbelradio

  • Laden: über die Ladebuchse (Kabel laut Anleitung), über die Solarzelle oder mit der Handkurbel. Die kleine Solarzelle liefert nur wenig Strom. Sie ist eine Reserve, wenn keine Steckdose da ist.
  • Kurbeln: gleichmäßig drehen. Wie lange Radio oder Licht danach laufen, hängt vom Tempo, von der Lautstärke und vom Ladestand ab.
  • Guter Empfang: Antenne ganz ausziehen und das Radio möglichst nah ans Fenster stellen. Such dir deinen regionalen Sender schon heute und schreib die Frequenz auf einen Zettel am Radio.
  • Wetterband (WB): Hat dein Radio ein Wetterband, ist es für Wetterfunk in Nordamerika gedacht. In Deutschland und Österreich hat es keine Funktion.
  • Handy laden: Über den USB-Ausgang bekommt dein Handy eine kleine Reserve. Wie viel, hängt vom Handy und vom Ladestand des Radios ab.
  • Strom sparen: Das Radio nicht dauernd laufen lassen, sondern gezielt einschalten, zum Beispiel zu den Nachrichten.

Lampen

  • Laterne: per USB oder über die Solarfläche laden. Die Lichtstufen wechselst du über den Schalter. Welche Stufen es gibt, steht in der Anleitung. Zum Laden über die Sonne die Solarfläche ins direkte Licht legen.
  • Stirnlampe: Kopfband so einstellen, dass die Lampe fest sitzt, und den Lampenkopf nach unten neigen, damit du niemanden blendest. Wie du den Sensor-Schalter einschaltest, steht in der Anleitung.
  • Taschenlampe mit Handgenerator: Sie braucht keine Batterien. Durch wiederholtes Drücken des Griffs erzeugst du den Strom für das Licht.
  • Solar-Außenleuchte: an einem Platz anbringen, der tagsüber möglichst lange direkte Sonne bekommt. Die Solarfläche nicht abdecken, den Bewegungsmelder auf den Weg ausrichten. Montagehöhe und Befestigung laut Anleitung.
  • Licht ohne Flamme: Der Österreichische Zivilschutzverband rät, Lichtquellen ohne Feuer zu bevorzugen. LED-Lampen leuchten lange und bergen im Gegensatz zu Kerzen keine große Brandgefahr.

Solar-Powerbank

  • Laden: am besten per USB. Die Solarflächen laden deutlich langsamer und sind eine Reserve für unterwegs oder wenn keine Steckdose da ist.
  • Einlagern: voll geladen einlagern und so oft nachladen, wie es in der Anleitung steht.
  • Wärme: Akkus mögen keine Hitze. Lass die Powerbank zum Laden nicht hinter der Windschutzscheibe eines heißen Autos liegen.

Powerstation

  • Leistung prüfen: Schließe nur Geräte an, deren Leistung in Watt unter der Dauerleistung der Powerstation liegt. Die Leistung deines Geräts steht auf dem Typenschild oder dem Netzteil, die Dauerleistung der Powerstation auf der Produktseite und in der Anleitung.
  • Laufzeit grob abschätzen: Speicher in Wattstunden geteilt durch die Leistung des Geräts in Watt ergibt die Stunden. In der Praxis ist es etwas weniger, weil beim Umwandeln Energie verloren geht. Beispiel: Ein Gerät mit 10 Watt an einem Speicher mit 100 Wattstunden läuft rechnerisch höchstens 10 Stunden.
  • Laden: an der Steckdose oder über ein Solarpanel, so wie es in der Anleitung beschrieben ist. Ob die Powerstation gleichzeitig laden und Strom abgeben kann, steht ebenfalls dort.
  • Aufstellen: trocken, gut belüftet und nicht abgedeckt.
  • Grenzen: Für medizinische Geräte ist die Powerstation nicht gedacht.

Gaskocher und Kochgeschirr

  • Nur mit frischer Luft: Gaskocher nur im Freien oder an einem gut belüfteten Platz benutzen. Beim Verbrennen von Gas entsteht Kohlenmonoxid. Das BBK warnt davor, in Wohnung oder Haus zu grillen, und führt auf seiner Checkliste einen Kohlenmonoxid-Melder.
  • Kartusche: Die Gaskartusche ist nicht im Lieferumfang. Nur die Kartuschenart verwenden, die in der Anleitung steht, und sie gerade und ohne Gewalt aufschrauben. Riecht es nach Gas, den Kocher nicht anzünden, die Kartusche ins Freie bringen und dich bei uns melden.
  • Beim Kochen: auf einen ebenen, festen und nicht brennbaren Untergrund stellen, Abstand zu allem Brennbaren halten und den Kocher nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Danach: abkühlen lassen, die Kartusche abschrauben und so lagern, wie es auf der Kartusche steht, vor allem kühl und vor Sonne geschützt.
  • Kochgeschirr: vor dem ersten Gebrauch gründlich spülen.

Wasserfilter und Wasserbehälter

  • Trinkhalm-Wasserfilter: Er hält Schweb- und Trübstoffe mechanisch zurück und ist nur für Süßwasser gedacht. Gelöste Stoffe hält er nicht zurück. Im Zweifel kochst du das gefilterte Wasser ab. Vor dem ersten Gebrauch und zur Pflege so vorgehen, wie es die Anleitung beschreibt.
  • Ein Filter ersetzt keinen Vorrat: Das BBK empfiehlt, einen Teil des Vorrats als (Mineral-)Wasser zu lagern.
  • Wasserbehälter: vor dem ersten Befüllen gründlich reinigen, gefüllt kühl und dunkel lagern und den Inhalt regelmäßig erneuern. Faltbare Behälter leer und trocken lagern.

Alte Geräte und Akkus

Ausgediente Geräte, Akkus und Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Wo du sie kostenlos abgibst, steht unter Batterien & Elektrogeräte.

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